Kleinfeld zielt auf Siemens Ziele

Wenn Siemens-Chef Klaus Kleinfeld uns mit der Bilanz seines Unternehmen mitteilt, er habe die „Ziele für das Geschäftsjahr 2007 fest im Blick“, dann beruhigt uns das. Irgendwie. Wobei, irgendwie versteht sich das ja auch von selbst, oder? Schließlich ist der Mann Chef. Als solcher sollte er es wissen.

Und er weiß es, zum Glück, denn er sagt, „dass die notwendigen Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung unser Ergebnis und unseren Cash flow 2006 im positiven wie im negativen Sinne beeinflussen werden.“ Alles klar?

Übersetzt möchte uns der Siemens-Chef vermutlich sagen, dass bei der weiteren Sanierung einiger Konzernteile noch ordentlich gehobelt werden muss, um nicht weiter draufzahlen zu müssen. Und das kann eben auch Geld kosten, wie wir beim Verkauf der Handy-Sparte ja bereits gesehen haben.

Immerhin entlässt uns Kleinfeld in der Sicherheit: „Wir sind aber auf bestem Weg, Siemens fit für die Zukunft zu machen.“

Puh, dann ist ja gut.

(Nachzulesen hier)

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