Beischlafdiebstahl und Beischlafschwarzarbeit

Ein bisschen gemein ist das schon, denn uns ist bewusst, dass die Polizei einen schier unendlichen Fundus an Seltsamkeiten produziert. Und doch können wir nicht anders, zumal wenn wir so charmant auf Beischlafdiebstahl und Beischlafschwarzarbeit hingewiesen werden (danke, Simone).

Die Polizei Bochum erzählt uns also die Geschichte eines Mannes und einer Frau, von Lust und von Geld:

„Des Öfteren vollzieht ein Herner in seiner Wohnung den Beischlaf mit einer Frau aus Wanne-Eickel. Sein Entgelt für den Liebesdienst: 30 Euro. Als er am 20. Januar nach dem „Akt“ aus dem Bad in das Schlafzimmer zurückkehrt, sieht er noch, wie die Wanne-Eickelerin quasi fluchtartig seine Wohnung verlässt. Nur wenige Augenblicke später bemerkt er, dass sein Portmonee nicht mehr in seiner Hosentasche steckt. Was folgt: Eine Anzeigenerstattung bei der Polizei in Wanne-Eickel (Diebstahl aus Wohnungen). Den Polizeibeamten gelingt es, die Frau zu ermitteln. Diese teilt den Polizisten mit, dass sie arbeitslos sei und ihren Lebensunterhalt durch Hartz IV bestreite. Zu dem Diebstahlvorwurf macht die Frau keine Angaben. Sie gibt den Beamten aber zu verstehen, dass der Beischlaf mit dem Opfer eine für sie auf Gewinn ausgerichtete Erwerbstätigkeit sei. So müssen die Polizisten die Anzeige um einen weiteren Geschädigten, nämlich die Agentur für Arbeit, sowie drei Verstöße erweitern. Da wären der Betrug zum Nachtteil von Sozialversicherungsträgern, die Steuerhinterziehung sowie der Leistungsbetrug. Die Ermittlungen in Sachen Beischlafdiebstahl und Beischlafschwarzarbeit dauern an.“

Alles klar. Nur eine Frage noch: Wem ist denn der Beischlaf gestohlen worden. Der Mann hat ihn doch bekommen, die Frau auch. Ach so, natürlich, der Agentur für Arbeit, und zwar mithilfe der Beischlafschwarzarbeit.

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Eine Antwort auf Beischlafdiebstahl und Beischlafschwarzarbeit

  1. rod sagt:

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    Auf der ganzen Seite keine Kreditkarten, etc. Bezahlfunktionen und Filme, da werdet ihr garantiert nass.

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