Kampagne für den Einsatz von Blumen

Schon ein bisschen her die Sache mit dem Einsatz von Blumen. Doch da es der Blumenversender Fleurop es noch nicht geschafft hat, die Pressemitteilung online zu hinterlegen, um die es an dieser Stelle geht, ist es allemal früh genug.

„Fleurop startet Kampagne für den Einsatz von Blumen in Geschäftsbeziehungen“

Das ist der Titel einer fast aktuellen Fleurop-Pressemitteilung. Und die isst natürlich murks unglücklich gewählt.

Liebe Blumenversender, mag ja sein, dass ihr eine Kampagne startet. Nur Journalisten lassen sich eher weniger gern vor den Karren von Werbefeldzügen spannen. So furchtbar glücklich ist es deshalb nicht, die lieben Kollegen gleich mit der Nase darauf zu stoßen. Es vereinfacht allerdings die Selektion erheblich.

Für das nächste Mal noch ein kleiner Tipp zum Sprachgebrauch. Der wichtigste Unterschied zwischen Schreiben und Sprechen ist, dass wir beim Schreiben die Sätze in der Regel bis zum Punkt bringen. Das schafft wahrscheinlich sogar Herr Stoiber. Ansonsten ist Sprache Sprache. Und da klingt der „Einsatz von Blumen“ doch arg technisch.

Stellen sie sich, liebe Blütenversender, doch einmal folgenden Dialog vor:

Dieter: „Else und ich haben uns schon wieder gezofft.“
Heinz: „Hm…“
Dieter: „Was mach ich denn jetzt…?“
Heinz: „Hm… Hast Du schon einmal über den Einsatz von Blumen nachgedacht?“

Absurd, gell!

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Eine Antwort auf Kampagne für den Einsatz von Blumen

  1. Arkham sagt:

    Der Einsatz von Blumen sollte meiner Meinung nach immer erst erfolgen, nachdem sämtliche diplomatischen Mittel ausgeschöpft wurden.

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