Der Opener – ein Blick zum Thema in Google

Ich bin ein Verfechter von der hohen Bedeutung von Suchmaschinen. Für die Kommunikation, insbesondere auch für die PR. Was könnte diesen Diskurs also besser eröffnen, als die Krake Google zu befragen, was denn so zu den Keywords „Journalismus PR“ zu finden ist. Und siehe da: Ein passender Beitrag steht heute abend ganz oben.

Einen Auftakt zur Diskussion, die um fast 23.30 Uhr angestossen werden wird, soll das in meinen Augen selbstgefällige Fazit des Autors Thomas Schnedler, in der Eigenwahrnehmung Journalist, darstellen. Sieht es Björn Sieveres etwas genauso so dramatisch, dass PRler nur das Ziel verfolgen, die „Glaubwürdigkeit journalistischer Produkte […] aushöhlen“ zu wollen?

Ich gebe offen zu: Bisher habe ich das Werk von Herrn Schnedler nicht en detail gelesen. Aber dessen Fazit versucht sich an einem Schwarz-Weiß Rollenbild „guter Journalist – fragliche PR“ . Und das kann so nicht stehengelassen werden.

Der vorletzte Satz…

Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeiter sind keine Journalisten, sondern eine eigenständige Berufsgruppe mit Anforderungen, die dem unabhängigen Journalismus entgegenstehen.“

ist m.E. ein Paradebeispiel dafür. Denn: Unabhängiger Journalismus beleuchtet alle Seiten. Sucht Geschichten, schreibt Themen. Und nutzt daher PR-Angebote – wenn diese seriöser Natur sind. Und PR-ler machen genau dies. Stellen Geschichten vor. Arbeiten Themen aus. Aber sicher nicht nur gegenüber Journalisten – sondern gegenüber allen Zielgruppen.

In diesem Sinne: Sievers, übernehmen Sie!

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