… weil es etwas bringt

Lieber Herr Sievers, Sie fragen doch nicht wirklich, warum PR-Leute „nachfassen“. Denn die Antwort ist sehr einfach: Weil es etwas bringt. Sicher nicht beim „Tanja-Anja Nachfassen“, bspw. also bei Fragen à la „Haben Sie eigentlich die Presseinformation erhalten?“ – denn diese Frage ist im Zeitalter von Email, Web & Co schlicht dämlich. Wenn es aber einen Grund gibt, bspw. eine zusätzliche Information, eine neue Zahl etc. – dann lohnt sich ein erneuter Anruf durchaus. Und zwar nicht nur bei Journalisten, die man eher wenig kennt – um so überhaupt einmal in echten Dialog zu treten. Sondern auch bei guten Kontakten. Warum? Weil so sichergestellt wird, dass die Meldung – oder die Veranstaltung – überhaupt wahrgenommen wird.

Besonders fällt dies bei Veranstaltungen auf, die eigentlich ausschließlich für Journalisten anberaumt werden: Pressekonferenzen. Viel zu selten, lieber Herr Sievers, reagieren viele Ihrer Kollegen so, wie es sich für eine Einladung gehört: Mit einer Antwort.  Ob nun mit einer Zu- oder Absage.

Überhaupt zeigt die Erfahrung: Oftmals ist das Interesse, auch von sehr guten Kontakten, an einem Thema PK groß – doch scheinbar gehen mitunter selbst somit avisierte Mails bei Ihnen und Ihren Kollegen unter. Und es wäre doch sehr schade, wenn Sie wegen eines schüchternen PR-lers der Konkurrenz das spannende Thema überlassen würden.

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