Was am Tag der Arbeit einen PR-ler freut

Kaum zurück von einem kleinen Familienausflug in den Münchner Hirschgarten, an dem am Tag der Arbeit eine sehr ordentliche Blaskapelle wunderbare Musik gemacht hat, geht es an an den Laptop, um darüber zu sinieren, was einen PR-ler derzeit freut. Denn dies, lieber Herr Sievers, fragt der geschätzte Blogger Olaf Kolbrück von off-the-record.

Zugegeben, er fragt nicht speziell nach dem Glück von PR-lern. Sondern allgemein. Und doch ist die Frage von O. Kolbrück nach den positiven Momenten eigentlich sehr spannend. Also, lieber Herr Sievers, stellen wir uns doch einmal dieser Frage – und wenden dies auf unsere Berufsfelder an. Wo sind die guten News dieser Woche?

Gestern erschien eine Studie der PR-Agentur Index. Derzufolge verbrächte bereits jeder vierte PR-Verantwortliche mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Online-PR.

Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht – wobei ich bezweifeln möchte, dass dies (schon) der Fall ist. Denn an der Umfrage haben nur 137 Menschen teilgenommen, die auch in Folge des Studiendesigns sicher stark Online-affin sind. Aber: Sicher ist, dass Online-Kommunikation immer professioneller wird. Und dass Disziplinen zusammenwachsen, ohne jedoch eins zu werden. Dass also Neues entsteht.

Eine weitere gute Nachricht ist eine, die aus einer eigentlich Schlechten resultiert: Der Netzökonom Holger Schmidt bloggt über eine Studie von Nielsen, nach der rund 60 Prozent der Twitter-Anmeldungen dem Kurznachrichtendienst rasch wieder den Rücken kehrten. Dies ist zwar schade – aber: Die Auswertung zeigt eben auch, dass immer mehr Menschen überhaupt „auf Twitter kommen“. Und dies stimmt mich froh – denn der Austausch via Twitter ist faszinierend, extrem schnell und extrem effektiv.

Und Sie, lieber Herr Sievers? Was waren die guten Nachrichten in den letzten Tagen?

Und was mich übrigens auch interessieren würde: Was war Ihr größter Coup, ihr bester Beitrag als Journalist? Und welche Wirkung hatte dies? Beweihräuchern Sie sich ruhig einmal – und zeigen Sie, dass tolle Beiträge über spannende Themen besser sind als so mancher Beitrag zu Mainstream-Themen, die (wie Stefan Niggemeier bspw. in Bezug auf RTL.de belegt) unglaubliche Reichweite erhalten.

An dieser Stelle endet das sinnieren am Tag der Arbeit – die Tochter ruft und will auf den Spielplatz. Recht hat sie. Spielen am Tag der Arbeit – wenn das mal kein positiver Ansatz ist!

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