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	<title>Kommentare zu: Warum Journalisten drei Dinge lernen sollten</title>
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	<description>Über Medien und Medienarbeiter</description>
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		<title>Von: Medienlinks zum Wochenstart: Chancen für Nischenpublikationen &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Medienlinks zum Wochenstart: Chancen für Nischenpublikationen &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 19:37:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Warum Journalisten drei Dinge lernen sollten [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (19)</title>
		<link>http://prlen.de/2009/07/30/warum-journalisten-drei-dinge-lernen-sollten/comment-page-1/#comment-787</link>
		<dc:creator>Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (19)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 19:06:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Warum Journalisten drei Dinge lernen sollten [...]</description>
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		<title>Von: AUde</title>
		<link>http://prlen.de/2009/07/30/warum-journalisten-drei-dinge-lernen-sollten/comment-page-1/#comment-786</link>
		<dc:creator>AUde</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 23:49:49 +0000</pubDate>
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		<description>Moin, Björn-San,

schön, dass Du den Text von Westbrook zusammengefasst und übersetzt hast - würde nicht wundern, wenn Deine Zusammenfassung aus Deutschland mehr Klicks einheimst als das Original.

In zwei Punkten bin ich nicht Deiner Meinung, und möchte sie darum ausführen:

1.)
Möglich, dass der Journalist der Zukunft (welch Terminus!) kein Webdesigner sein muss. Designer bestimmt nicht. Aber - rudimentäre - Kenntnis des Web, des Internet und deren Technologien auf jeden Fall.

Und sei es nur für den Punkt, der mir in Westbrooks Auflistung schmerzlich fehlt: The Researcher, der Rechercheur. Ohne Kenntnis des Funktionierens des Internet ist das nicht möglich.

Wir erleben gerade immer mehr Online-Presseenten, die durch simple Recherchekenntnisse hätten vermieden werden können - was eben nur zeigt, dass diese Desiderat sind.

2.)
Der &quot;Alleskönner&quot; (nach dem Diktum des sympathischen Dauerversagers Donald Duck* - &quot;Ich versteh von allem was&quot;) hat vielleicht wirklich keine Zukunft ...es seie denn, man hiesse Donald und haette einen reichen Erbonkel. 

Was aber Zukunft hat, ist der, der sein Themengebiet wirklich kennt. Wichtig: Ein &#039;Themengebiet&#039; ist keine &#039;Nische&#039; des Spezialisten, es ist viel umfassender - etwa mag es dem Ressort entsprechen.

Wer sich mit Intelligenz dauerhaft einem Themengebiet widmet, ist in der Lage, neue Fakten und Entwicklungen zu bewerten, einzuordnen, abzuschätzen - das ist weit mehr, als jemand kann, der erstmals von einem Faktum oder einer Entwicklung hört und dazu seinen Kommentar abgibt. Es ist die Nähe (ich möchte sagen, die Intimität) zum Thema, die einen guten Journalisten ausmacht (die Beherrschung des Handwerks vorausgesetzt).

Fraglich, wie viele Kollegen sich diese Nähe noch werden leisten können.

Egal, wie leuchtend die gluehende Zukunft ist, im Kern geht es darum, ob man genügend Pennunzen zusammenkratzen kann. Ob man durch das Arbeitsleben als Journalist den Rest dieses Lebens finanzieren kann. Oder, um nocheinmal Donald Duck* zu bemühen:

&quot;Das Leben ist am schwersten
drei Tage vor dem Ersten.&quot;


(* Ich mag die Honneurs nicht schuldig bleiben: Wo ich Donald Duck zitiere, steckt Dr. Erika Fuchs dahinter.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, Björn-San,</p>
<p>schön, dass Du den Text von Westbrook zusammengefasst und übersetzt hast &#8211; würde nicht wundern, wenn Deine Zusammenfassung aus Deutschland mehr Klicks einheimst als das Original.</p>
<p>In zwei Punkten bin ich nicht Deiner Meinung, und möchte sie darum ausführen:</p>
<p>1.)<br />
Möglich, dass der Journalist der Zukunft (welch Terminus!) kein Webdesigner sein muss. Designer bestimmt nicht. Aber &#8211; rudimentäre &#8211; Kenntnis des Web, des Internet und deren Technologien auf jeden Fall.</p>
<p>Und sei es nur für den Punkt, der mir in Westbrooks Auflistung schmerzlich fehlt: The Researcher, der Rechercheur. Ohne Kenntnis des Funktionierens des Internet ist das nicht möglich.</p>
<p>Wir erleben gerade immer mehr Online-Presseenten, die durch simple Recherchekenntnisse hätten vermieden werden können &#8211; was eben nur zeigt, dass diese Desiderat sind.</p>
<p>2.)<br />
Der &#8220;Alleskönner&#8221; (nach dem Diktum des sympathischen Dauerversagers Donald Duck* &#8211; &#8220;Ich versteh von allem was&#8221;) hat vielleicht wirklich keine Zukunft &#8230;es seie denn, man hiesse Donald und haette einen reichen Erbonkel. </p>
<p>Was aber Zukunft hat, ist der, der sein Themengebiet wirklich kennt. Wichtig: Ein &#8216;Themengebiet&#8217; ist keine &#8216;Nische&#8217; des Spezialisten, es ist viel umfassender &#8211; etwa mag es dem Ressort entsprechen.</p>
<p>Wer sich mit Intelligenz dauerhaft einem Themengebiet widmet, ist in der Lage, neue Fakten und Entwicklungen zu bewerten, einzuordnen, abzuschätzen &#8211; das ist weit mehr, als jemand kann, der erstmals von einem Faktum oder einer Entwicklung hört und dazu seinen Kommentar abgibt. Es ist die Nähe (ich möchte sagen, die Intimität) zum Thema, die einen guten Journalisten ausmacht (die Beherrschung des Handwerks vorausgesetzt).</p>
<p>Fraglich, wie viele Kollegen sich diese Nähe noch werden leisten können.</p>
<p>Egal, wie leuchtend die gluehende Zukunft ist, im Kern geht es darum, ob man genügend Pennunzen zusammenkratzen kann. Ob man durch das Arbeitsleben als Journalist den Rest dieses Lebens finanzieren kann. Oder, um nocheinmal Donald Duck* zu bemühen:</p>
<p>&#8220;Das Leben ist am schwersten<br />
drei Tage vor dem Ersten.&#8221;</p>
<p>(* Ich mag die Honneurs nicht schuldig bleiben: Wo ich Donald Duck zitiere, steckt Dr. Erika Fuchs dahinter.)</p>
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