Zitiert: Peter Kruse über das Netz und Transparenz

In der Unternehmenskommunikation setzen noch heute ganze Stäbe alles daran, mit einer Stimme zu sprechen. Heraus kommen Botschaften, die lebensfremd wirken. Social Media ist häufig genau das Gegenteil, eine Überdosis Leben. Kann es einen Mittelweg geben?

Der Psychologe Peter Kruse sagt im Interview mit carta ein paar schlaue Dinge, unter anderem dieses:

Wenn ich möchte, dass das Netz von mir Notiz nimmt, dann ist der Preis der Transparenz kaum zu vermeiden. Man muss ja nicht alles ins Netz stellen und es auch nicht jedem zugänglich machen. Aber mit jeder Beschränkung reduziert sich die potentielle Wirkungskraft – keine einfache Entscheidung.

Kruse bezieht diese Aussagen zwar auf Einzelpersonen – es geht in der Passage um den kurzen oder längeren Ruhm, den das Netz ermöglicht -, doch sie gelten natürlich auch für Organisationen. Mit einem, vermutlich sehr entscheidenden Unterschied: Über Unternehmen (und andere Organisationen) wird im Netz sowieso geredet. Ob sie sich selbst an der Konversation beteiligen, ist dafür nicht entscheidend.

Vermutlich kommen Unternehmen deshalb nicht umhin, transparenter zu werden. Wenigstens ein bisschen.

Dieser Beitrag wurde unter Social Media, Zitiert abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.